Institutskolloquium: Visual Diplomacy

Iver B. Neumann (NUPI Oslo ) at Wednesday, 29 November 2017 · 16:00 c.t. · Room 124, Institut für Politikwissenschaft

Iver B. Neumann is Research Professor at the Norwegian Institute of International Affairs (NUPI). From 2012 to 2017, he was the Montague Burton Professor of International Relations at the London School of Economics and Political Science. One of the most prominent scholars of IR in our time, he is the recipient of the 2017 James Rosenau Award of the International Studies Association.
His research focuses on social theory, historical international relations, Russian and Norwegian Foreign Policy, and diplomacy. He is member of the editorial board of Foreign Affairs Review, Associate Editor of International Studies Quarterly, and Co-Editor of New International Relations Series.

Iver B. Neumann has published extensively on international politics in a wide variety of academic journals. His recent publications include the second edition of Russia and the Idea of Europe: A Study in Identity and International Relations (Routledge, 2017), Undertaking Discourse Analysis for Social Research (with Kevin C. Dunn) (University of Michigan Press, 2016), and Diplomacy and the Making of World Politics (co-ed. with Ole-Jacob Sending and Vincent Pouliot) (Cambridge University Press, 2015).

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Institutskolloquium: „Politik aus dem Glauben (Ernst Michel) – nach der Entkopplung von Politik und Religion“

Prof. Dr. Matthias Möhring-Hesse am kommenden Mittwoch, den 22.11.2017, um 16 h im Raum 124, IfP.

Dass Glaubende in säkularen Gesellschaften aus ihrem Glauben heraus Politik »machen«, – lässt sich dies so konzeptualisieren, dass das politische Handeln von Glaubenden nicht sogleich unter Fundamentalismusverdacht fällt, nicht gleich aus den säkularen Gepflogenheiten demokratischer Politik herausfällt? Wie muss dafür Glauben begriffen und wie die historische Trennung von Religion und Politik rekonstruiert werden? Aus der christlichen Theologie heraus soll auf diese Fragen eine Antwort gegeben werden, die auch für die Politikwissenschaft anschlussfähig ist.

Matthias Möhring-Hesse ist seit 2011 Professor für Sozialethik und Theologische Ethik an der Katholisch-theologischen Fakultät der Eberhard Karls Universität Tübingen. Nach dem Studium der Soziologie, Theologie und Philosophie in Frankfurt am Main und Münster promovierte er in Katholischer Theologie. Nach seiner Tätigkeit als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Oswald von Nell-Breuning-Institut für Wirtschafts- und Gesellschaftsethik der Hochschule Sankt Georgen arbeitete er als politischer Sekretär beim Vorstand der IG Metall in der Abteilung Tarifpolitik und anschließend als wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Bundestagspräsidenten Dr. Wolfgang Thierse. 2003 habilitierte er sich in Münster. Von 2007 bis 2011 war er Professor für philosophische und theologische Grundlagen sozialen Handelns an der Universität Vechta. Die Arbeitsschwerpunkte von Matthias Möhring-Hesse liegen in der Sozialethik und ihrem Spannungsverhältnis zum Sozialstaat und Kapitalismus.

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Podiumsgespräch: Frankreich und Deutschland nach den Wahlen

Mi., 22. November, 20:15 Uhr
Podiumsgespräch: Frankreich und Deutschland nach den Wahlen
Institut Culturel Franco-Allemand, Doblerstraße 25, 72074 Tübingen

mit Prof. Dr. Gabriele Abels, Dr. Julien Thorel und Georg Blume.

Moderation: Dr. Matthieu Osmont. In deutscher Sprache. Im Institut. Eintritt frei.

2017 war für Deutschland und Frankreich Wahljahr. In Frankreich kam Emmanuel Macron an die Macht und seine politische Bewegung erhielt in der Nationalversammlung die absolute Mehrheit. In Deutschland hat bei der Bundestagswahl die CDU/CSU den größten Anteil an Sitzen bekommen und bisher gestern Abend schien noch sicher, dass Angela Merkel trotz Stimmverlusten weiterhin das Kanzleramt bekleiden kann.

Macron fordert eine umfassende Reform der Europäischen Union sowie eine engere Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich. Wie wird eine zukünftige neue Bundesregierung auf diese Vorschläge reagieren? Wird der sogenannte deutsch-französische Motor Europas eine gemeinsame Gesprächsbasis finden, um ein neue, stärkere EU zu erbauen?

Diese Fragen diskutieren die folgenden Expertinnen und Experten aus Frankreich und Deutschland:

Dr. Julien Thorel, Germanist, Historiker und Experte für Europäische Politik, gründete 2001 die Zeitschrift Dialogues européens und war bis 2006 Chefredakteur. Von 2007 bis 2013 war er als Maître de conférences an den Universitäten Jean Monnet (Saint-Etienne) und Cergy-Pontoise tätig. Von 2013 bis 2017 leitete er das Institut français München. Seit September 2017 ist er wieder an der Universität Cergy-Pontoise beim Centre d’Information et de Recherche sur l’Allemagne contemporaine (CIRAC/AGORA) tätig.

Prof. Gabriele Abels, Politikwissenschaftlerin, ist Professorin für „politische Systeme Deutschlands und der EU sowie Europäische Integration“ an der Eberhard Karls Universität Tübingen und seit 2011 Jean-Monnet-Professorin.

Georg Blume, Journalist und Korrespondent für Die Zeit in Paris, ist seit über 30 Jahren als Auslandskorrespondent tätig. Am 2.10.2017 erschien sein Buch Der Frankreich-Blues – Wie Deutschland eine Freundschaft riskiert. Darin übt Blume klare Kritik an Deutschlands aktueller Politik, da sie die deutsch-französische Zusammenarbeit blockiert und Deutschland von seinem langjährigen Verbündeten entfernt.

Mehr Informationen über Der Frankreich-Blues unter:

http://www.koerber-stiftung.de/publikationen/shop-portal/show/der-frankreich-blues-236.html

In Kooperation mit dem Institut für Politikwissenschaft der Eberhard Karls Universität Tübingen, dem Europa-Zentrum Baden-Württemberg und der Europa Union Deutschland. Mit freundlicher Unterstützung des Institut Français Paris.

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Institutskolloquium: What is a Borderspace?

Benjamin Tallis, Institute of International Relations, Prague at Wednesday, 15 November 2017 – 16 h c.t. – Room 124, Institut für Politikwissenschaft

Benjamin Tallis is Senior Researcher at the Institute of International Relations in Prague and Editor-in-Chief of the academic journal New Perspectives. He is also Executive Secretary of the European International Studies Association. He received his PhD in International Politics from the University of Manchester in 2015.

In his research he focuses on the issues of security, borders and the politics of bordering, critical geopolitics, and political geography, focussing mainly on the region of Central and Eastern Europe. He has been a coordinator of research projects on the Czech Republic and NATO, external aspects of the migration crisis, and the future of the Czech-German strategic dialogue.

His doctoral thesis explored the topic of Identities, Borders & Orders in the Enlarged EU and Its Eastern Neighbourhood. In addition to his contributions to New Perspectives, his articles have been published in journals like Security Dialogue and the European Foreign Affairs Review.

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DudL: Debatten unter der Linde – „Spanien und Katalonien – in Vielfalt vereinbar?“

Am Donnerstag, den 9. November um 12 Uhr, vorraussichtlich in Raum 021.

 

Mit Impulsvortrag von Marcel Martinez.

Unterstützt von der Fachschaft und polis.

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Institutskolloquium: Constitutions as Intergenerational Contracts

Jörg Tremmel, Uni Tübingen at Wednesday, 08.11.17, 16.15 h in Room 124, IfP

Constitutions enshrine the fundamental values of a people and they build a framework for a state’s public policy. With regard to generational change, their endurance gives rise to two interlinked concerns: the sovereignty concern and the (forgone) welfare concern. If constitutions are intergenerational contracts, how (in)flexible should they be? The talk debates ideas such as perpetual constitutions, sunset constitutions, constitutional reform commissions and constitutional conventions both historically and analytically. It arrives at the conclusion that recurrent constitutional reform commissions in fixed time intervals strike the best balance between the necessary rigidity and the necessary flexibility of constitutions.
—–
Jörg Tremmel is a Permanent Lecturer (Privatdozent) at Eberhard Karls University Tübingen. From 2010 to 2016, he was the incumbent of a Junior Professorship for Intergenerationally Just Policies at the Institute for Political Science of Tübingen University. His research interests lie mainly in Political Theory/Political Philosophy.

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Professor Dr. Martin Seeleib-Kaiser

Professur für Vergleichende und Angewandte Politikfeldanalyse (Wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Fakultät)

Professor Martin Seeleib-Kaiser tritt zum Wintersemester 2017 die Professur für Vergleichende und Angewandte Politikfeldanalyse an.  Zurvor war Seeleib-Kaiser Barnett Professor für Vergleichende Sozialpolitikforschung und Politikwissenschaft an der Universität Oxford sowie Gastwissenschaftler am Wissenschaftszentrum Berlin. Er beschäftigt sich vor allem mit Fragen der vergleichenden Sozialpolitikforschung unter besonderer Berücksichtigung der sozialen Rechte von EU-Bürgern. Zuvor hat er unter anderem Forschungsprojekte zu Fragen der Globalisierung und Sozialpolitik, dem Wechselspiel zwischen öffentlicher und privater Absicherung sowie der Bedeutung von politischen Parteien für den Wohlfahrtsstaat durchgeführt. Von 2008 bis 2012 hat er die EU-Kommission als Mitglied des Expertennetzwerks für Sozialschutz beraten.

Seeleib-Kaiser hat von 1984 bis 1989 Politikwissenschaften, Amerikanistik und Öffentliches Recht an der Ludwig Maximilians Universität München studiert. 1992 promovierte er dort über Entscheidungsprozesse in der US-amerikanischen Sozialpolitik. Von 1993 bis 2002 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Sozialpolitik der Universität Bremen, währenddessen ging er von 1999 bis 2002 als Gastdozent des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) an die Duke University in Durham, USA. Nach seiner Rückkehr aus den USA arbeitete er bis 2004 als Wissenschaftlicher Assistent und Privatdozent am Zentrum für Sozialpolitik und dem Institut für Politikwissenschaft der Universität Bremen. 2003/04 hatte er eine Vertretungsprofessur für Sozialpolitik an der Universität Bielefeld inne. Zwischen 2004 und 2017 lehrte und forschte Seeleib-Kaiser an der Universität Oxford. Zudem war er Gastwissenschaftler an einer Reihe internationaler Universitäten und Forschungsinstitute, unter anderem an der George Washington University (USA), der Shizouka University (Japan), der Aalborg University (Dänemark) und dem Wissenschaftszentrum Berlin.

Die Mitarbeiterinnen im Arbeitsbereich Comparative Public Policy sind:

Cecilia Bruzelius hat vor kurzem ihre Doktorarbeit mit dem Titel The local governance of European social citizenship an der Universität Oxford eingereicht. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich mit den verschiedenen Faktoren auf lokaler Ebene, die für den Zugang zu sozialen Rechten von EU-Bürger*innen entscheidend sind. Ihr Forschungsinteresse richtet sich auf die soziale Sicherung von Migrant*innen, insbesondere von intra-EU Migrant*innen, sowie auf Fragen zum sozialen Europa.

Mikko Kuisma hat Politikwissenschaft an der Universität Birmingham studiert und dort mit einem BA und PhD abgeschlossen. Er war Postdoctoral Research Fellow an der Universität Birmingham (gefördert durch den Economic and Social Research Council of the UK) und am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz. Zudem war er Dozent für Europäische Politik an der Universität Aberystwyth und vor seiner derzeitigen Beschäftigung an der Universität Tübingen, Senior Lecturer für Internationale Beziehungen an der Oxford Brookes Universität.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Arbeitsbereiches!

Der Text dieser Meldung als pdf-Datei.

Informationen zu den Fotos: Friedhelm Albrecht/Universität Tübingen ; privat ; privat

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